Energie

Kinetische Energie

Kinetische Energie wird auch als Bewegungsenergie bezeichnet. Manchmal nennt man sie auch Geschwindigkeitsenergie. Unter ihr wird die Energie verstanden, die ein Objekt erhält, wenn es sich bewegt. Sie ist damit mit der Arbeit gleichzusetzen, die benötigt wird, um ein Objekt aus einer Ruheposition in seine momentane Bewegung zu versetzen. Wie groß die dafür benötigte Energie genau ist, hängt dabei von der Geschwindigkeit und auch der Masse des bewegten Körpers ab.

Eingeführt wurde die kinetische Energie als energetische Größe vom deutschen Physiker Gottfried Wilhelm Leibniz, der sich damit von den Anhängern des Philosophen René Descartes abgrenzte. Leibniz bildete damit den Ausgangspunkt für die moderne Forschung zur kinetischen Energie. In der Folge seiner Forschungen bildete sich auch das Teilgebiet der Thermodynamik.

Die kinetische Energie spielt in der heutigen Gesellschaft eine große Rolle. So finden ihre Prinzipien breite Anwendung etwa in Form verschiedener Fortbewegungsmittel wie Autos, Fahrräder, Bahnen, Busse und Flugzeuge. Besonders interessant ist auch hier wieder die Umwandlung anderer Energieformen in kinetische Energie. So können etwa fossile Brennstoffe durch Verbrennungmotoren in Bewegung umgewandelt werden, wie es bei klassischen PKW und LKW der Fall ist. Auch kann kinetische Energie durch Muskelkraft entstehen wie etwa beim Fahrradfahren.

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